Artikel getaggt mit ‘Dämmung’
Mit alten Büchern Häuser dämmen
Wer viel liest, hat in der Regel auch viele Regale mit zahlreichen Büchern bestückt. Auch das ist eine Art Dämmung. Aber sicherlich nicht so effektiv, wie sie sein sollte. Nicht jeder möchte alle gelesenen Bücher behalten, doch nicht alle Bücher lassen sich weiterverkaufen bzw. finden einen neuen Besitzer. Wohin mit den alten Lesewerken? Wegwerfen?
Seit 2006 verwandelt die Firma Dobry alte Bücher in nutzvolle Dämmstoffe, die laut Öko-Test 24 % Heizkosten einsparen und somit mit „Sehr gut“ ausgezeichnet wurden. Wenn Sie Ihr Haus oder Ihre Wohnung dämmen müssen, informieren Sie sich auch über diese Art der Dämmung.
Eine tolle Idee, denn hier wird aus Altem etwas sinnvoll Neues hergestellt.
Weitere Infos bei buecher.wiki
geschrieben von NR
5000 kwh gespart!
Im letzten Jahr haben wir mit der Innendämmung begonnen, da eine Außendämmung in unserem Haus nicht möglich ist. So wurde das Arbeitszimmer und das Wohnzimmer mit 6 cm dicken Hanfplatten gedämmt. Außerdem haben wir die Kellerdecke unter dem Arbeitszimmer mit Hartschaumplatten versehen.
Trotz eines sehr langen und kalten Winters hier im Bergischen Land haben wir knapp 5000 kwh Gas weniger verbraucht.
Die Arbeit hat sich gelohnt. Wir dämmen weiter!
Tipps im aktuellen Finanztest
In der Fachzeitschrift „Finanztest“ der Stiftung Warentest finden sich aktuell ausführliche Tipps zum Dämmen und Energie sparen. Auf der Webseite gibt es dazu erste Rechenbeispiele, wie viel Sie bei der Dämmung von Dachboden, Außenwänden und Keller einsparen können. Dort finden Sie auch Links zu weiteren Energiespar-Tipps.
Lesetipp!
geschrieben von NR
Alte Holztüren RICHTIG dämmen!Dämmung
Heute wurden unsere Türen gegen Zugluft gedämmt. Wir hatten zuvor bereits Tesa-Moll in die Fugen geklebt, doch wie uns ein fachkundiger Tischler (Michael Runkel, Wilhelmstr. 44, 42853 Remscheid) glaubhaft versicherte, kann sich dies bei alten Holztüren schnell als kontraproduktiv herausstellen. Und alt ist unsere Wohnungstür. Genauer gesagt so alt wie das Haus, nämlich 100 Jahre.
Die Lösung vom Fachmann sieht nun so aus:
- Türdichtung von Robering mit Dichtlippe
Bei den hier angebrachten Dichtungen handelt es sich um Profilleisten mit Dichtlippe der Firma Robering (www.robering.de). Zugegeben: Im Gegensatz zu dem „unsichtbaren“ Tesa-Moll sieht man diese Leisten von außen. Aber ebenfalls zugegeben: Man merkt den Dämmungseffekt sofort — und zwar wärme- wie auch schalltechnisch.
Für den bei alten Türen oftmals sehr großen Fugenbereich zwischen Türunterkante und Fußleiste integrierte Herr Runkel eine Schall-Ex Bodendichtung in Form einer Aluschiene in die Türunterseite, aus der sich beim Schließen eine Gumminut absenkt, die sich kraftschlüssig gegen die Übergangsschiene presst. Auch diese Dämmungsmethode wirkt sich natürlich insbesondere auf die im Winter einfließende Bodenkälte aus, aber auch lärmtechnisch.
Alles in Allem kann man sagen: Mit geringem Aufwand dämmungstechnisch das Beste aus einer alten Tür herausgeholt. Danke, Herr Runkel!
geschrieben von DR
Kellerdecke dämmen
Schön muss es nicht sein, aber effektiv ist die Kellerdämmung auf jeden Fall. Sehr gut eignen sich dafür Polystryrol-Hartschaumplatten mit Nut, die – je nach Beschaffenheit des Kellerraums – an die Decke geklebt oder daran geschraubt werden können. Für eine gute Dämmung sollten die Platten mindestens 6 cm, besser 8 cm dick sein. Wichtig ist dabei natürlich, dass sie schwerentflammbar sind, aber wer bei einem seriösen Händler kauft, dürfte damit keine Probleme haben.
Die Kellerdecke dämmen ist für den Raum darüber sehr sinnvoll. Wir können es nur empfehlen. Der Arbeitsaufwand ist minimal, denn das Verarbeiten der Platten geht schnell und sauber von der Hand. Und der Preis dafür liegt – je nach Anbieter und Dicke – bei ca. 6 – 9 €/qm.
Zusätzlich können Sie auch die Wände dämmen, hier können die Platten dünner sein. Doch schon die Deckendämmung allein reicht, um im Raum darüber auch mal ohne Hausschuhe gehen zu können.
Die Hartschaumplatten sind auch für die Dämmung von Dächern verwendbar.
geschrieben von NR
- gedämmte Kellerdecke
- Hartschaumplatte
Wanddämmung mit Hanf
Wie schon einmal beschrieben, ist die Dämmung mit Hanf – der natürlich auch fürs Dach verwendet werden kann – schnell und effektiv. Mit den nachfolgenden Fotos möchten wir Ihnen die einzelnen Arbeitsschritte einmal kurz erläutern.
- Zunächst bringen Sie vertikale Dachlatten in der Stärke der Hanfplatten bzw. -rollen auf der Wand an. Am Besten klappt dies mit Schlagdübeln, die Sie in jedem Baumarkt bekommen und die Ihnen viel Arbeit durch das entfallende Schraubdübeln abnehmen. Auch hierbei gilt natürlich wie bei allen Bohrarbeiten: Zuvor Strom-, Gas und Wasserleitungen mit geeigneten Ortungsgeräten aufspüren und auf der Wand markieren!
- Als nächstes werden die Hanfplatten oder -rollen zugeschnitten (sinnvoller Weise mit einem speziellen Dämmungsmeser) und einfach in die Zwischenräume der Langslattung eingeklemmt. Hilfreich ist hierbei, wenn bei Schritt 1 ca. 1cm weniger Platz zwischen der Lattung gelassen wurde wie die Hanfplatten breit sind. Zusätzlich sollte der Hanf an wenigen Stellen mit einem Tacker an den Dachlatten befestigt werden. Dieser Schritt nimmt pro Hanfbahn tatsächlich nur einige Minuten in Anspruch.
- Anschließend tackern Sie möglichst in einem Stück die sogenannte Dampfbremse auf die Längslattung. Diese Folie bekommen Sie ebenfalls im Baumarkt. Alternativ können Sie sie übers Internet beziehen. Achten Sie darauf, dass die Rollenbreite mindestens der Raumhöhe entspricht, damit auf der gesamten Wandbreite keine Schnitte und Überlappungen entstehen, denn diese müssten Sie mit speziellem Dampfbrems-Klebeband abdichten. Um den Kleber kommen Sie jedoch auch ohne Schnitte nicht herum, denn an den Abschlüssen zu Decke, Boden und Nachbarwänden dürfen ebenfalls keine Undichtigkeiten verbleiben! Die Dauer dieses Arbeitsschrittes für eine Wand beträgt ebenfalls nicht lange. Lediglich das oben beschriebene Abdichten sollten Sie möglichst pflichtbewusst durchführen!
- Im nächsten Arbeitsschritt schrauben Sie die Querlattung als Träger für die Installationsebene auf die Längslattung. Achten Sie dabei darauf, nicht allzu viel Abstand zwischen den Latten zu lassen, damit die Installationsebene anschließend ausreichend „Rückenstütze“ besitzt. Sinnvoll ist es, anschließend die gesamte Wand zu „vermessen“ und in einer Skizze festzuhalten, in welcher Höhe sich die einzelnen Querlatten befinden, um beim nachträglichen Aufhängen von schwereren Bildern oder insbesondere Geräten wie Flachbildfernsehern mit den Schrauben auch die Latten zu treffen. :-)
- Schließlich kommt die Installationsebene an die Reihe: Diese kann wie im Bild aus Knauf-Platten bestehen, deren Fugen anschließend zugegipst werden, oder aber durch längs verlaufende Paneelbretter, die mit Profilbrettkrallen direkt auf die Querlattung genagelt werden. (Wenn die Profilbretter quer verlaufen sollen, müssen Sie natürlich die Ausrichtung von Dämm- und Installationslattung vertauschen.)
Fertig!
geschrieben von DR
Erfahrungen und Türdämmung
Haben wir schon mal erzählt, dass die meisten der hier aufgeführten Tipps aus eigener Erfahrung entstanden sind? Wir möchten nämlich keine Ratschläge weitergeben, die wir nicht selbst erprobt haben oder zumindest als absolut logisch erachten. Doch obwohl wir ein Haushalt sind, bei dem SPAREN groß geschrieben wird, treffen wir immer wieder auf neue Ecken und Möglichkeiten, an denen Energie gespart oder Kosten gesenkt werden können. Und wir freuen uns natürlich auch über Tipps von Ihrer Seite. Denn wir lernen gern dazu.
Erst kürzlich erklärte uns ein Schreiner, dass es nicht gut ist, alte Holztüren mit den üblichen Gummileisten, die es im Baumarkt für Fenster und Türen gibt, zu dämmen. Die Türen verschieben sich, werden u.U. krumm und lassen dann Zugluft an anderen Stellen herein.
Nun wird er unsere alte Haustür neu dämmen. Wie er das macht, werden wir hier nach Fertigstellung inklusive Fotos erläutern.
geschrieben von NR
Halten Sie sich warm
Durch alte Türen und Fenster zieht es, warme Luft entweicht und kalte Luft dringt in den Flur und die Räume. Am Sinnvollsten ist es somit, Türen und Fenster auszutauschen, doch nicht jeder verfügt über den finanziellen Rahmen. Vorübergehend hilft auch Tesa-Moll, mit dem Sie Fenster und Türen abdichten können. Dies gilt jedoch, wie wir kürzlich selbst durch einen erfahrenen Schreiner erfahren durften, nicht unbedingt für alte Holztüren und Fenster, denn diese können sich durch die Dichtungen verziehen.
Zusätzlich können Sie vor die Tür- und Fensterbankritzen einen aus der Werbung bekannten »Zugluft-Dackel« legen – eine zusammengerollte Decke funktioniert jedoch genauso gut. Außerdem schützt ein dicker Vorhang bei alten Türen vor Zugluft. Lassen Sie am Abend die Rollos herunter oder ziehen Sie die Vorhänge vor, damit die Kälte durch die Fensterscheiben nicht weiter in den Raum dringt.
Aber halten auch Sie sich warm: Ziehen Sie sich eine Strickjacke oder eine Weste über, dicke Socken und Hausschuhe wärmen die Füße!
geschrieben von NR
Heizen Sie nicht zu viel
Denken Sie daran, die Heizungen auch im Winter herunterzudrehen, wenn Sie nicht im Haus sind. Drehen Sie das Ventil jedoch im Winter nie völlig aus, sondern lassen Sie es zwischen 1 und 2 stehen. Auch in der Nacht sollten Sie die Temperatur der Heizkörper entsprechend herunterregeln, und tagsüber reicht es schon, die Temperatur um ein Grad zu senken, um eine Menge Energie zu sparen.
Auch im Winter ist lüften sehr wichtig. Drehen Sie die Heizung ab, schließen Sie die Tür des Raumes und öffnen Sie die Fenster vollständig für 5 – 10 Minuten. Dämmen Sie freiliegende Heizungsrohre. Günstiges Material dazu finden Sie in jedem Baumarkt.
geschrieben von NR
Eingangstüren / Wohnungstüren mit Thermopenverglasung ausstatten
Türen sind oftmals das Energieproblem Nummer Eins, und noch dazu nicht immer auswechselbar. Besonders in Altbauten und wenn die Wohnungstüren über eine einfache Teil– oder Komplettverglasung verfügen, geht im Winter viel Wärme verloren.
Wer in einer Mietwohnung lebt, kann lediglich die Ränder mit entsprechenden Dichtungsbändern ausstatten und auf dem Boden vor die Tür einen Zugdackel (eine zusammengerollte Decke funktioniert genauso gut) legen, damit die Kälte draußen bleibt. Ein Vorhang schützt zusätzlich vor Wärmeverlust.
Eigentümer haben mehr Möglichkeiten, doch nicht immer ist ein kompletter Austausch möglich.
Sie können jedoch das dünne Glas durch eine passende Thermopenverglasung vom Glaser austauschen lassen. Möglich ist es auch, zusätzlich eine komplett verglaste Tür in Größe der bereits vorhandenen Scheibe aufsetzen zu lassen – hierbei hilft Ihnen der Schreiner.
Der Kostenaufwand ist natürlich höher als bei Dichtungsband und Zugdackel, jedoch oftmals geringer als für eine neue Tür. Und Energie sparen Sie so auf jeden Fall! Lassen Sie sich von Ihrem Glaser und/oder Schreiner beraten.
geschrieben von NR







