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Zu viel gezahlte Mehrwertsteuer zurückfordern!
Wie das Bundesministerium der Finanzen mitteilt, kann jeder, der seit August 2000 Arbeiten an seinem Trinkwassseranschluss durch den Wasserversorger durchführen ließ, eine womöglich zu viel gezahlte Mehrwertsteuer zurückfordern.
Hintergrund ist, dass für Arbeiten an Trinkwasseranschlüssen der ermäßigte Steuersatz von 7% Gültigkeit hat, und nicht — wie normalerweise angesetzt — 16% bzw. später 19%.
Grundsätzlich sind alle Trinkwasser-Neuanschlüsse sowie Reparatur- und Wartungsarbeiten von der nun bestätigten fälschlichen Besteuerung betroffen. Ob dies auch in Ihrem individuellen Fall zutrifft, kann Ihnen der Wasserversorger — z.B. in Remscheid die EWR — mitteilen.
geschrieben von: DR
Alte Holztüren RICHTIG dämmen!Dämmung
Heute wurden unsere Türen gegen Zugluft gedämmt. Wir hatten zuvor bereits Tesa-Moll in die Fugen geklebt, doch wie uns ein fachkundiger Tischler (Michael Runkel, Wilhelmstr. 44, 42853 Remscheid) glaubhaft versicherte, kann sich dies bei alten Holztüren schnell als kontraproduktiv herausstellen. Und alt ist unsere Wohnungstür. Genauer gesagt so alt wie das Haus, nämlich 100 Jahre.
Die Lösung vom Fachmann sieht nun so aus:
- Türdichtung von Robering mit Dichtlippe
Bei den hier angebrachten Dichtungen handelt es sich um Profilleisten mit Dichtlippe der Firma Robering (www.robering.de). Zugegeben: Im Gegensatz zu dem „unsichtbaren“ Tesa-Moll sieht man diese Leisten von außen. Aber ebenfalls zugegeben: Man merkt den Dämmungseffekt sofort — und zwar wärme- wie auch schalltechnisch.
Für den bei alten Türen oftmals sehr großen Fugenbereich zwischen Türunterkante und Fußleiste integrierte Herr Runkel eine Schall-Ex Bodendichtung in Form einer Aluschiene in die Türunterseite, aus der sich beim Schließen eine Gumminut absenkt, die sich kraftschlüssig gegen die Übergangsschiene presst. Auch diese Dämmungsmethode wirkt sich natürlich insbesondere auf die im Winter einfließende Bodenkälte aus, aber auch lärmtechnisch.
Alles in Allem kann man sagen: Mit geringem Aufwand dämmungstechnisch das Beste aus einer alten Tür herausgeholt. Danke, Herr Runkel!
geschrieben von DR
Wanddämmung mit Hanf
Wie schon einmal beschrieben, ist die Dämmung mit Hanf – der natürlich auch fürs Dach verwendet werden kann – schnell und effektiv. Mit den nachfolgenden Fotos möchten wir Ihnen die einzelnen Arbeitsschritte einmal kurz erläutern.
- Zunächst bringen Sie vertikale Dachlatten in der Stärke der Hanfplatten bzw. -rollen auf der Wand an. Am Besten klappt dies mit Schlagdübeln, die Sie in jedem Baumarkt bekommen und die Ihnen viel Arbeit durch das entfallende Schraubdübeln abnehmen. Auch hierbei gilt natürlich wie bei allen Bohrarbeiten: Zuvor Strom-, Gas und Wasserleitungen mit geeigneten Ortungsgeräten aufspüren und auf der Wand markieren!
- Als nächstes werden die Hanfplatten oder -rollen zugeschnitten (sinnvoller Weise mit einem speziellen Dämmungsmeser) und einfach in die Zwischenräume der Langslattung eingeklemmt. Hilfreich ist hierbei, wenn bei Schritt 1 ca. 1cm weniger Platz zwischen der Lattung gelassen wurde wie die Hanfplatten breit sind. Zusätzlich sollte der Hanf an wenigen Stellen mit einem Tacker an den Dachlatten befestigt werden. Dieser Schritt nimmt pro Hanfbahn tatsächlich nur einige Minuten in Anspruch.
- Anschließend tackern Sie möglichst in einem Stück die sogenannte Dampfbremse auf die Längslattung. Diese Folie bekommen Sie ebenfalls im Baumarkt. Alternativ können Sie sie übers Internet beziehen. Achten Sie darauf, dass die Rollenbreite mindestens der Raumhöhe entspricht, damit auf der gesamten Wandbreite keine Schnitte und Überlappungen entstehen, denn diese müssten Sie mit speziellem Dampfbrems-Klebeband abdichten. Um den Kleber kommen Sie jedoch auch ohne Schnitte nicht herum, denn an den Abschlüssen zu Decke, Boden und Nachbarwänden dürfen ebenfalls keine Undichtigkeiten verbleiben! Die Dauer dieses Arbeitsschrittes für eine Wand beträgt ebenfalls nicht lange. Lediglich das oben beschriebene Abdichten sollten Sie möglichst pflichtbewusst durchführen!
- Im nächsten Arbeitsschritt schrauben Sie die Querlattung als Träger für die Installationsebene auf die Längslattung. Achten Sie dabei darauf, nicht allzu viel Abstand zwischen den Latten zu lassen, damit die Installationsebene anschließend ausreichend „Rückenstütze“ besitzt. Sinnvoll ist es, anschließend die gesamte Wand zu „vermessen“ und in einer Skizze festzuhalten, in welcher Höhe sich die einzelnen Querlatten befinden, um beim nachträglichen Aufhängen von schwereren Bildern oder insbesondere Geräten wie Flachbildfernsehern mit den Schrauben auch die Latten zu treffen. :-)
- Schließlich kommt die Installationsebene an die Reihe: Diese kann wie im Bild aus Knauf-Platten bestehen, deren Fugen anschließend zugegipst werden, oder aber durch längs verlaufende Paneelbretter, die mit Profilbrettkrallen direkt auf die Querlattung genagelt werden. (Wenn die Profilbretter quer verlaufen sollen, müssen Sie natürlich die Ausrichtung von Dämm- und Installationslattung vertauschen.)
Fertig!
geschrieben von DR





