Archiv für Februar 2009
Energieverschleuderer: Arztpraxen
Achten Sie mal darauf: In Arztpraxen brennen unendlich viele Lampen – oft nicht mal Energiesparlampen. Ganz neu auch: Fernsehen im Wartezimmer, auf dem – je nach Praxis – Informationen oder Unterhaltung läuft. Zur Verfügung gestellt wird dieser Service meist von einer separaten Firma.
Das kostet Strom und Gebühren an den TV-Drittanbieter!
Gleichzeitig werden wir zurzeit in vielen Arztpraxen mit Plakaten darauf hingewiesen, dass die Ärzte an uns – den Kassenpatienten – nicht viel verdienen. Ein schlechtes Gewissen bleibt da nicht aus. Doch wir können leider auch nichts dafür, dass wir nicht so viel verdienen, um uns privat versichern zu lassen und entsprechend besser ärztlich versorgt werden.
Viele Ärzte jammern, es bliebe nicht mehr genug übrig, um alle Kosten abzudecken. An den aktuellen Tarifen und der Gesundheitsreform lässt sich nicht viel ändern. Aber es ist trotzdem möglich zu sparen: Nämlich an den Energiekosten (und nicht nur da)!
Es müssen doch nicht alle Lichter im Wartezimmer brennen, wenn es taghell ist und zudem noch die Sonne durch die Fenster scheint. Ist es nötig, dass im Sprechstundenzimmer die Lampen angeschaltet sind? Braucht die Arzthelferin wirklich alle Birnen, die oftmals als Halogenstrahler über dem Empfang in kurzen Abständen eingebaut wurden?
Und mal ehrlich: Muss ein Fernseher im Wartezimmer stehen? Rechnen Sie aus, wie viel an Strom und Ausgaben an Drittanbieter Ihr Konto belasten. Mit ein bisschen Initiative, ist es möglich diese Ausgaben zu reduzieren. Meist kostet es nicht mehr als der Klick auf den Lichtschalter zum richtigen Zeitpunkt und das Auswechseln der Birnen in Energiesparlampen. Ein Fernseher im Wartezimmer ist zwar sehr modern, aber wenn Sie Kosten reduzieren müssen, dann wäre da der richtige Ansatz.
Sparen geht immer! Investieren Sie lieber vernünftig und schmeißen Sie Ihr Geld nicht den Energieversorgern in den Rachen.
Wir – Ihr Helferlein – erstellen einen individuellen Sparplan für Arztpraxen, Büros und sonstige Einrichtungen, aber auch für Privatpersonen. Fragen Sie uns!
geschrieben von NR
Schränke dämmen
Schränke dämmen – das klingt seltsam, ist aber durchaus effektiv.
Haben Sie Einbauschränke oder große, nicht verrückbare Schränke an nicht gedämmten Außenwänden? Haben Sie auch jedes Mal das Gefühl, wenn Sie die Türen öffnen, die Eiszeit wäre zwischen Ihren Kleidern ausgebrochen oder hinter all den Sachen müsse ein fremdes Land sein, in dem Winter herrscht?
Dem können Sie mit wenigen Handgriffen und ohne großen Kostenaufwand Abhilfe schaffen. Dämmen Sie mit Styroportapete (Kosten ca. 5- 12 € / 5 qm und je nach Dicke) die Rückwände und evtl. auch die Türen von innen. Sie können dafür auch Heizkörperreflexions-Tapete verwenden, falls Sie vielleicht noch etwas im Keller liegen haben und es Ihnen nichts ausmacht, wenn der Innenraum des Schrankes futuristsch-silbrig ausgelegt ist.
Es spart Energiekosten, wärmt und reduziert Geräusche vom Hausflur oder der Straße.
geschrieben von NR
KfW – Förderkredite
Die KfW unterstützt Sie nicht mit einem nicht zurückzuzahlenden Zuschuss, sondern mit meist zinsgünstigen Krediten, wenn Sie Ihr Haus, Ihre Wohnung oder Ihr Büro energieeffizient umrüsten wollen.
Sie fördert Erneuerbare Energien,
das Modernisieren Ihres Wohnraumes, oder
wenn Sie ökologisch bauen wollen.
Es gibt bei der KfW auch ein Wohneigentumsförderprogramm und ein
CO2 Gebäudesanierungsprogramm.
geschrieben von NR
Zuschüsse für Pellets, Solar und Wärmepumpen
Beim Bundesamt für Wirtschaft und Abfuhrkontrolle können Sie zahlreiche Zuschüsse anfordern, u.a. wenn Sie eine neue Heizungsanlage einbauen und mit fester Biomasse, z.B. Pellets heizen. Zuschüsse gibt es dort auch für Solarthermien und Wärmepumpen.
Welche Voraussetzungen dafür bestehen müssen und wie Sie an Ihr Geld, das nicht zurückgezahlt werden muss, kommen, erfahren Sie auf der Bafa-Webseite unter „Erneuerbare Energien“.
geschrieben von NR
Bafa und die Umweltprämie
Auf der Webseite des Bundesamts für Wirtschaft und Abfuhrkontrolle (kurz: Bafa) erhalten Sie auf der Startseite den Antrag für die 2.500,- € Umweltprämie, wenn Sie Ihren alten Wagen verschrotten wollen.
Weitere Informationen zum Thema erhalten Sie auf der Webseite.
geschrieben von NR
Und der Motor brummt …
Mit dem Auto zum Bäcker fahren ist für Leute, die in der Stadt wohnen eigentlich nicht notwendig. Wenn man von da aus aber zur Arbeit fährt, ist es vollkommen logisch davor mal eben das Frühstück zu holen. Doch ist es nötig, den Motor anzulassen, um dann beim Bäcker reinzuspringen? Immer wieder kann man beobachten, dass Autofahrer mal eben irgendwo reinspringen und den Motor ihres Autos anlassen. Nicht jedes Mal dauert dieser „Sprung“ wenige Sekunden. Und so brummt und qualmt das Auto manchmal minutenlang vor sich hin, ohne Fahrzeughalter.
Das verbraucht unnötig Benzin und zudem ist es für die Umwelt, Fußgänger, Kinder und Hunde unangenehm an dem qualmenden Auto vorbeizugehen.
Also besser Motor abschalten und in Ruhe einkaufen, den Müll entsorgen, das Papier einwerfen oder den Brief zum Briefkasten bringen. Das spart und hilft allen!
geschrieben von NR
Mit heißem Wasser Strom sparen!
Als heiße Revolution könnte man wohl den Wasserhahn bezeichnen, aus dem mit einem Handgriff 100 Grad heißes Wasser strömt.
Das spart eine Menge Energie, denn das Erhitzen für u.a. Teewasser oder löslichen Kaffee / Cappuccino, sowie das Wasserkochen für Kartoffeln und Nudeln entfällt. Dieses Kochendwassergerät mit dem Namen „Quooker“ kostet – je nach Aussehen und Fassungsvermögen – zwischen 980,- und 1300,- €.
Bei uns kommt es noch nicht zum Einsatz, aber bei einer Küchenrenovierung werden auch wir einen „Quooker“ einbauen.
Alle Daten und weitere Informationen bietet die Webseite www.quooker.com
geschrieben von NR
Mülltrennung? Mach ich nicht!
Montags wird bei uns der Müll abgeholt. An den Straßen stehen schwarze Tonnen, oft überfüllt. Daraus quellen Tetrapacks, Glasflaschen oder Verpackungen hervor.
Viele von uns trennen keinen Müll, weil dieser eh – so heißt es immer – am Ende doch in einer Presse landet. Das stimmt vielleicht, aber denken Sie doch mal an Ihren Geldbeutel.
Wenn Sie Kunststoffe, Glas, Papier und Bioabfälle nicht mehr mit dem normalen Müll entsorgen, reduziert sich dieser automatisch, und das bedeutet: Sie können eine kleinere Mülltonne verwenden oder den Müll nur noch alle zwei Wochen abholen lassen.
Das spart Müllgebühr!
Achten Sie darauf, dass nicht in jeder Stadt die zusätzlichen Tonnen kostenlos sind.
Der Bioabfall kann jedoch auf einem eigens eingerichteten Komposter entsorgt werden. Diese Kunststoffbehälter gibt es zwischenzeitlich nicht nur für den Garten, sondern auch, in kleineren Größen, für den Balkon.
Papier- und Glascontainer stehen zur kostenlosen Entsorgung überall verteilt. In vielen Städten gibt es darüberhinaus die Möglichkeit, eine Papiertonne kostenlos für den eigenen Bedarf zu bestellen.
Probieren Sie es doch einfach mal für einen oder zwei Monate aus. Sie werden sehen, es lohnt sich.
Sind Sie Vermieter oder Verwalter? Dann wird es natürlich schwierig, alle Mieter zur Mülltrennung zu motivieren. Aber vielleicht hilft der Vorschlag, wenn Sie die gesparten Gebühren zu einem größeren Prozentsatz auch von der Miete abziehen – dann haben beide Parteien etwas davon. Schlagen Sie es doch Ihren Mietern einmal vor.
Auch Sie als Mieter können die Initiative ergreifen. Gehen Sie auf Ihren Vermieter zu und sparen Sie gemeinsam.
geschrieben von NR
Förderprogramme
Die Webseite „Energieförderung“ hilft Ihnen schnell und aktuell, Förderprogramme zu erfragen. Sie können nach Postleitzahl suchen und erhalten Informationen zu Förderprogrammen für die Modernisierung Ihres Hauses oder Ihrer Wohnung, auch von regionalen Anbietern.
Es werden oft nicht nur große Projekte, sondern auch die Anschaffung von energiesparenden Haushaltsgeräten unterstützt. Beim EWR Remscheid, zum Beispiel, erhalten Sie 100 € Zuschuss für einen Trockner der Energieklasse A. Einen Antrag dafür erhalten Sie beim EWR oder auf der Webseite des regionalen Energiekonzerns. Mit diesem ausgefüllten Antrag und der Originalrechnung erhalten Sie schnell Ihre 100 € auf dem Konto gutgschrieben. Voraussetzung ist, dass Sie Kunde beim EWR sind und für ein Jahr bleiben.
–> zur Webseite von Energieförderung
geschrieben von: NR
Herzlich Willkommen
Nun ist es soweit: Ihr Helferlein bloggt.
Hier möchten wir über all das berichten, was uns im Alltag energietechnisch aufstößt. Das soll keine Meckerecke werden und keine Anmaßung. Vielmehr wollen wir sensibilisieren, was das Energie sparen und das Sparen im Allgemeinen betrifft. Denn letztendlich kommt es ja nicht allein der Umwelt zugute, sondern auch unserem eigenen Bankkonto. Energieverschwendung gibt es noch immer an so vielen Ecken. Schauen Sie sich mal um. Ich mache es auch in diesem Moment und stelle fest: Mein Drucker ist noch an. Gut, er steht auf Energiesparmodus. Aber AUS spart mehr. Also: Klick! Aus!
Außerdem werden wir ihnen immer wieder Tipps und Links vorstellen, die Ihnen helfen auf vielfältige Art und Weise Geld zu sparen.
In diesem Sinne: Viel Spaß beim Sparen!
geschrieben von NR